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«Psychotherapie wirkt»

Marianne Roth

Unter Anleitung der Schweizer Charta für Psychotherapie ist die Buchpublikation «Was wirkt in der Psychotherapie?» an einer Buchvernissage der breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden. Dass das Werk auf grosses Interesse stösst, bewiesen die rund 60 Personen, die sich an der Veranstaltung in der eindrücklichen Bibliothek der ZHAW in Zürich eingefunden hatten.

Die Praxisstudie ambulante Psychotherapie fasst die Ergebnisse von sieben Jahren zusammen. Es wurden 350 Therapien zu 10 unterschiedlichen Verfahren in humanistischen, psychodynamischen und körperbezogenen Therapieverfahren untersucht. Im Laufe der Jahre sind verschiedene Forschungsberichten, Journalartikeln und Vorträgen publiziert worden, die nun in einem Buch zusammengefasst sind.

An der Vernissage schilderten die Autorinnen und Autoren den im Vorwort als lange Reise beschriebenen Weg der Praxisstudie, Erkenntnisse, Stolpersteine aber auch den Geist der Beharrlichkeit, der das Projekt erst möglich machte. Liest man in den Ergebnissen der PAP-S-Studie über die Behandlung von 379 Patient/innen durch 86 verschiedenen Psychotherapeut/innen, die zu den Ergebnissen beitrugen, kann man nur erahnen, wie komplex und aufwändig die Forschung gewesen sein musste. Unter einer Reihe von gewichtigen Faktoren schlussfolgert die Studie die bedeutsame Rolle der Psychotherapeutin oder des Psychotherapeuten, die sich nicht nur, aber doch entscheidend, auf das therapeutische Behandlungsergebnis auswirkt.

Die Praxisstudie «Was wirkt in der Psychotherapie?» ist direkt beim Verlag psychosozial unter www.psychosozial-verlag.de erhältlich. ASP-Mitglieder können die Publikation im ASP-Sekretariat zum Vorzugspreis von Fr. 34.-, plus Versandkosten, bestellen.

Die Autor/innen der PAP-S Studie (v.l.n.r):

Peter Schulthess, Agnes von Wyl, Aureliano Crameri, Volkmar Tschuschke, Margit Koemeda-Lutz (Hg.)

Besucher/innen der Vernissage an der ZHAW

beim leb- und labhaften Austausch im Anschluss

an die Präsentation der PAP-S-Studie

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